| Renate Geißler | |
| Die Heimat hat sie nie losgelassen
Schauspielerin Renate Geißler ist in Wiesa aufgewachsen Die gebürtige Altenburgerin ist in Wiesa bei ihrer Großmutter Milda Geißler aufgewachsen. Später kam sie zu einer Pflegefamilie in Annaberg. Dort lernte Geißler Stenotypistin, arbeitete als Sekretärin in der Dramaturgie des Winterstein-Theaters. |
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Renate Geißler genießt in dem nach ihr benannten Zimmer im Rosenhof den Blick auf die Wiesaer Trinitatis-Kirche. |
Die Liebe zog Geißler nach Berlin, wo sie bis heute wohnt. Den Durchbruch schaffte sie 1972 als Krankenschwester im DEFA-Dreiteiler „Jule Julia Juliane“. Bis 1991 war sie in rund 120 Fernsehspielen und Filmen auf der Leinwand zu sehen. Die Klappe zu „Mit 40 hat man noch Träume“ (1984) hängt im Rosenhof gleich über dem Regiestuhl. Mindestens einmal im Jahr kehrt die Schauspielerin zurück ins Erzgebirge, läuft durch Wiesa und besucht das Grab ihrer Großmutter in Annaberg. „Ich liebe die Landschaft, den Menschenschlag und den Dialekt“, schwärmt sie, „das passt einfach alles zusammen.“ |
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